Ich wurde betrogen — was tun?
Geben Sie sich keine Schuld
Zuallererst: Sie sind nicht schuld. Betrüger sind Profis. Sie täuschen jedes Jahr Tausende von Menschen, Junge wie Ältere. Betrogen zu werden bedeutet nicht, naiv zu sein — es bedeutet, dass Sie vertraut haben, was ganz natürlich ist.
Schritt 1: Handeln Sie schnell
Je schneller Sie reagieren, desto grösser sind Ihre Chancen, die Verluste zu begrenzen.
🔒 Unser Sicherheitstipp
NordPass — Verwalten Sie alle Ihre Passwörter sicher
Sie müssen Ihre Passwörter nicht mehr aufschreiben. NordPass merkt sie für Sie und warnt, wenn eines bei einem Datenleck offengelegt wurde.
Kostenlos testenPartnerlink
Wenn Sie Geld überwiesen haben:
- Rufen Sie sofort Ihre Bank an (Nummer auf der Rückseite Ihrer Karte)
- Erklären Sie die Situation und fragen Sie, ob die Überweisung rückgängig gemacht werden kann
- In der Schweiz können einige Banken Überweisungen blockieren, wenn Sie innerhalb weniger Stunden handeln
Wenn Sie Ihre Bankdaten weitergegeben haben:
- Sperren Sie Ihre Karte sofort (über Ihre Banking-App oder durch Anruf bei Ihrer Bank)
- Ändern Sie Ihre Passwörter von einem anderen Gerät aus
Schritt 2: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei
Gehen Sie zum nächsten Polizeiposten oder rufen Sie 117 an.
Bereiten Sie vor: - Alle erhaltenen Nachrichten, E-Mails oder SMS - Die Bankverbindung des Betrügers (falls vorhanden) - Die Daten und Beträge der durchgeführten Überweisungen
Werfen Sie nichts weg — alles kann als Hinweis dienen.
Schritt 3: Melden Sie es dem NCSC
Nationales Zentrum für Cybersicherheit (NCSC):
- Website: www.ncsc.admin.ch (Online-Meldeformular)
- fedpol: www.fedpol.admin.ch — für schweren Finanzbetrug
Diese Meldung hilft, andere potenzielle Opfer zu schützen.
Schritt 4: Suchen Sie Unterstützung
Opfer eines Betrugs zu werden ist schockierend und kann Scham oder Angst auslösen. Es ist wichtig, darüber zu sprechen.
Opferhilfe in der Schweiz:
- OHG (Opferhilfe): www.ofj.admin.ch — psychologische und juristische Hilfe
- Pro Senectute: 0848 000 800 — spezialisierte Unterstützung für Senioren
- Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, wenn Sie sich überfordert fühlen
Schritt 5: Schützen Sie sich in Zukunft
- Tragen Sie Ihre Nummer in die Liste der Nummern ein, die keine Werbeanrufe erhalten möchten
- Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen, damit sie Sie warnen können
- Besuchen Sie regelmässig alertearnaque.ch, um informiert zu bleiben
Nützliche Nummern in der Schweiz
- Polizei: 117
- NCSC (Cyberkriminalität melden): www.ncsc.admin.ch
- Pro Senectute: 0848 000 800
- Ihre Bank: Nummer auf der Rückseite Ihrer Karte
Wichtige Nachricht: Es ist nie zu spät, um Hilfe zu bitten. Auch wenn der Betrug vor einigen Wochen passiert ist, kann die Polizei noch handeln.